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Herbst Newsletter 01

 

Hallo zusammen und danke, dass Ihr euch für unseren Newsletter angemeldet habt.

Wir möchten dieses Format nutzen, um euch mit Informationen rund um uns zu versorgen. Im Grunde versuchen wir auf diesem Weg wegzukommen von Instagram und Co. Uns ist aufgefallen, dass es immer schwieriger wird, auf Instagram wirklich an die Infos zu kommen, die man gerne hätte. Hinzu kommen noch andere Überlegungen, auf die wir bestimmt zu einem anderen Zeitpunkt zu sprechen kommen.

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In diesem Newsletter geht es um folgende Themen:

Die Band stellt sich vor. Dieses Mal, Björn, Bassist und Grafik-Dude

Die EP

Nächsten Shows

 



Kleines Interview mit Björn

Was war dein erster richtiger Kontakt mit Punk – gab’s ’ne Platte, ein Konzert oder vielleicht ’ne Band, die dir die Augen geöffnet hat?
Ich komme gar nicht aus dem Punk Bereich. Ich habe immer Rap und Soul gehört. Ich bin in den 80ern und 90ern in Berlin gross geworden. Somit haben mich Künstler und Bands aus den USA geprägt. Erst am Ende der 90er habe ich dann begonnen, Rap auf Deutsch zu hören.

Als grösste Einflüsse würde ich A Tribe Called Quest, D'Angelo, Snoop Dogg, Run DMC und, die Aussage ist mir ein bisschen peinlich, Limp Bizkit bezeichnen. Aus Deutschland hat mich die ganze Szene aus Hamburg und Stuttgart beeinflusst und das Rödelheim Hartreim Projekt. Ich habe nie diesen neuen Gangsta Rap aus Deutschland gehört. Erst jetzt entdecke ich Künstler wie SSIO. Natürlich fanden wir als Berliner Kool Savas und Spezializtz gut.

Jetzt durch Baffo d’Oro habe ich angefangen, mich mit Punk zu beschäftigen. Habe mit den drei anderen auch super Quellen. So bin ich z. B. auf Death gestossen. Die finde ich richtig gut.

Aber auch Bands wie The Sheepdogs höre ich gerne.

Vor ein paar Jahren habe ich auch mal richtig viel Blues gehört. Eines der besten Konzerte, auf dem ich war, war Buddy Guy beim Montreux Jazzfestival.

Eine Band darf hier leider nicht fehlen. Ich bin Fan von Steel Panther. War auch schon mal auf einem Konzert von denen. Sehr zu empfehlen.

Ich denke, dass mich das alles irgendwie inspiriert, wenn es darum geht, eine Bassline zu finden. Wobei ich manchmal auch böse Blicke kassiere, wenn ich Triolen oder Gallop spiele.

Viele sagen, Punk sei mehr Haltung als Musik - was bedeutet Punk für dich?

Es bedeutet für mich, gegen den Mainstream zu schwimmen. Egal in welchem Bereich. Den Status Quo in Frage stellen und nicht immer eine bessere Lösung parat zu haben. Im Bereich Musik bedeutet es für mich, das zu machen, was ich für richtig halte. Natürlich inspiriert von irgendwo. Davon können sich nur die Wenigsten frei machen. Die verändern aber dann die Geschichte.

Im Leben heisst es für mich, Dinge in Frage zu stellen und sie nicht nur zu machen, weil sie schon immer gemacht wurden.

Aber auch das ganze Selbermachen ist für mich Punk. Dadurch ist es vielleicht nicht perfekt, aber man hat es selbst gemacht und etwas kreiert. Ob das jetzt speziell Punk ist, muss jede:r für sich selbst entscheiden, wenn ich mir aber so die Anfänge des Punks anschaue, war das dort auf jeden Fall auch so. Und genau das meine ich, wenn ich sage, dass Dinge in Frage stellen Punk ist. Im Grunde sind für mich auch die Anfänge vom Rap Punk. Die Leute damals haben einfach in ihren Kinderzimmern angefangen Musik zu machen, die sie cool fanden. Sie hatten einen Kassettenrekorder, ein Mikrofon, Plattenspieler und irgendein Sampler. Zu Anfang haben sie Partymusik gemacht und auch sehr politische Themen in ihren Texten behandelt. Das ist für mich Punk.

Wobei mich, glaube ich, niemand als Punk bezeichnen würde. Im Herzen bin ich aber einer.

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Wie kamst du zum Musikmachen?

Ziemlich spät. Ich hatte mir für die Playstation dieses Spiel mit den Plastikinstrumenten gekauft. Ein damaliger Freund und ich haben das zusammen gespielt. Ich war recht gut an der Gitarre. Nach einer Weile hab ich mir gedacht, Alter, du spielst hier 4 Stunden ne Plastikgitarre und kannst nicht Gitarre spielen. Ich habe mir dann zu meinem 30. Geburtstag son Squire Einsteigerset gekauft. Seit dem habe ich das Spiel nur noch mit meinen Kindern gespielt. Als wir dann in eine neue Wohnung gezogen sind, habe ich gemerkt, dass mein Nachbar richtig gut Gitarre spielen konnte. Das war nicht zu überhören. Wir haben dann zusammen Musik gemacht und er hat mich gefragt, ob ich in seiner Band spielen möchte. Durch Corona hat sich das Projekt aufgelöst. Zum Bass kam ich, weil eine Band mit 3 Gitarren scheisse ist.

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Was würdest du deinem jüngeren Ich sagen?

Ui, ich glaube nicht so viel. Ich bin an einem guten Ort, habe gute Freunde, eine coole Familie und gute Jobs.

 

genannte Bands:

- A Tribe Called Quest

D'Angelo

- Rödelheim Hartreim Projekt

- Kool Savas

Spezializtz

- The Sheepdogs

- Steel Panther

- Death



 

 

Die EP

Wie ihr hoffentlich bereits mitbekommen habt, haben wir am 25. April unsere erste EP “This is It” veröffentlicht. Auf der EP findet Ihr unsere 4 Singles. Wobei Borderline in neuem Gewand daher kommt.

Ich könnte jetzt hier einen ziemlich umfangreichen Text über die Entstehung der einzelnen Lieder schreiben. Denn im Grunde geht es auf die Anfänge von Baffo d’Oro zurück. Ich werde aber versuchen, mich sehr kurz zu halten.

Nachdem wir unsere ersten zwei Songs in der Groovefactory höchst professionell aufgenommen und veröffentlicht hatten, im Übrigen auch auf Platte, die in Kleinstserie durch Koni von der Vinyl Manufaktur in Bern geritzt wurde (wir haben noch ein paar), haben wir weiter neue Lieder geschrieben und irgendwann hatten wir dann genügend Gute, die wir wieder aufnehmen wollten. Da es jedoch sehr teuer ist, auch trotz eines Freundschaftspreises, vier Lieder in einem Studio aufzunehmen, haben wir uns dazu entschlossen, alles bei uns im Bandraum aufzunehmen. Michel ist in diesem Bereich sehr gut ausgestattet. Somit haben wir alles, bis auf den Gesang, selbst aufgenommen. Durch einen Zufall hat Michel dann Luca vom Influx Studio in Bern kennengelernt. Er hat dann für uns das Mixing übernommen. Er und seine Band, Roberto Ravioli, sind zu guten Freunden geworden. Somit hatten wir vier Lieder in guter Qualität. Nachdem Michel dann einige Workshops zum Thema Release und diesem ganzen Zeugs besucht hatte, haben wir uns einen kleinen Release Plan gemacht, der dann dazu führte, dass wir im Frühling "This is It" rausbringen konnten.

Michel hat mittlerweile die Managerfunktion der Band übernommen und hat den ganzen Release gesteuert. Dadurch haben wir es geschafft, einige Mini-Wellen zu schlagen. So kam es zu Airtime im Radio, unter anderem Couloir 3, Radio Vaudoise und Radio Neo1.

Wir wurden in verschiedene Playlisten aufgenommen und es kam auch zu Reviews im In- und Ausland.

All das freut uns natürlich sehr. Das Wichtigste ist aber, dass es dadurch auch zu Anfragen für Konzerte kam. Denn das ist das, worauf wir am meisten Bock haben.

 

 

Shows

 

12.10.25 Kofmehl kofmehl.net

31.10.25 Egelsee, Verein am See www.vereinamsee.ch

22.11.25 Rock im Pavillion

19.12.25 El Cannario @el_cannario

20.02.26 TBA

28.03.26 Dä 3. Stock www.dae3stock.ch

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